Logistik

Otto-Versand ohne Drohnen, dafür mit Robotern

  • Ralf Loweg/wid
  • In LIFESTYLE
  • 6. Juli 2016, 15:15 Uhr

Drohnen erobern als schnelle Paket-Boten wohl schon bald den Luftraum. So planen die Deutsche Post DHL und Amazon bereits diese Art der Zustellung. Dagegen wird es einen Otto-Versand mit Drohnen nicht geben. Warum das denn?


Drohnen erobern als schnelle Paket-Boten wohl schon bald den Luftraum. So planen die Deutsche Post DHL und Amazon bereits diese Art der Zustellung. Dagegen wird es einen Otto-Versand mit Drohnen nicht geben. "Diese Flieger werden niemals Millionen von Paketen durch die Städte transportieren", sagt Michael Otto, Aufsichtsratschef der Otto-Gruppe, der WirtschaftsWoche. Das klinge zwar alles sehr schön visionär, aber allein das Absturzrisiko sei viel zu hoch.

Drohnen würden sich nur für Spezialfälle eignen, beispielsweise um schnell ein Medikament auf eine Nordseeinsel zu liefern, sagt Michael Otto: "Stattdessen setzen wir bei Hermes zum Beispiel auf Roboter, die selbstständig auf dem Bürgersteig fahren und Pakete liefern können. Wir haben jetzt Genehmigungen beantragt, um das in ein oder zwei deutschen Städten zu testen." Neben der Otto-Tochter Hermes will auch die Metro AG die Liefer-Roboter im Alltag testen. Die ersten Probelieferungen sollen noch in diesem Jahr in Düsseldorf und einer weiteren deutschen Stadt stattfinden.

STARTSEITE