Verbraucher

Wohin mit dem ganzen Elektroschrott?

  • Steve Schmit/wid
  • In LIFESTYLE
  • 18. Juli 2016, 14:52 Uhr

Alte Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll. Aber wie sollten sie ordnungsgemäß und vor allen Dingen bequem entsorgt werden?


Alte Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll. Aber wie sollten sie ordnungsgemäß und vor allen Dingen bequem entsorgt werden? In den meisten Elektrogeräten sind wertvolle Rohstoffe verbaut, die wiederverwertbar sind. Bisher konnten Verbraucher alte Geräte an kommunalen Sammelstellen abgeben. Nun gibt es eine Alternative, denn ab dem 24. Juli 2016 gilt eine Rücknahmepflicht für viele Händler. "Durch die neue Rücknahmepflicht haben nun Verbraucher mehr Möglichkeiten, ihre Altgeräte abzugeben, damit verwertbare Teile daraus recycelt werden und der restliche Schrott richtig entsorgt werden kann", erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Betroffen von der Neuregelung sind Einzel- und Online-Händler, die über eine Verkaufs- oder Lagerfläche von mehr als 400 Quadratmeter verfügen.

Kleingeräte, deren Gehäuse nicht länger als 25 Zentimeter ist, müssen grundsätzlich zurückgenommen werden, selbst wenn der Kunde kein neues Gerät kauft. Bei größeren Gegenständen wie einem Fernseher oder einer Waschmaschine gilt ein Tauschprinzip. Das Elektrogerät wird angenommen, wenn im Gegenzug ein Austauschmodell gekauft wird. Internet-Händler sind verpflichtet, Rückgabemöglichkeiten in der Umgebung zu nennen oder Geräte direkt zurückzunehmen.

Auch neuere Technik wie Pedelecs, Photovoltaik-Module und Nachtspeicheröfen zählen ab 24. Juli zum Elektroschrott und können entsprechend zurückgegeben werden. Nachtspeicheröfen allerdings nur dann, wenn sie frei von Asbest sind. Auch Batterien und Akkus werden separat gesammelt. Die Verbraucherzentrale bietet hierzu eingehende Informationen unter: www.verbraucherzentrale.nrw/elektroschrott.

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