Ratgeber

Flachdächer: Nicht mit allen Wassern gewaschen

  • Steve Schmit/wid
  • In LIFESTYLE
  • 4. Oktober 2016, 13:37 Uhr

Flachdächer haben beim Häuserbau einige Vorteile, wie die zusätzliche Nutzfläche und einen gewissen Preisvorteil. In trockenen und gemäßigten Klimazonen sind sie daher beliebt. Eigentümer bekommen aber ein Problem, wenn ungewöhnlich starke Regenfälle einsetzen.


Flachdächer haben beim Häuserbau einige Vorteile, wie die zusätzliche Nutzfläche und einen gewissen Preisvorteil. In trockenen und gemäßigten Klimazonen sind sie daher beliebt. Eigentümer bekommen aber ein Problem, wenn ungewöhnlich starke Regenfälle einsetzen. "Extrem viel Regen, der in kürzester Zeit niedergeht, kann Flachdächer überlasten", erklärt Rainer Gößmann, Experte für Bauwerksprüfung beim TÜV Rheinland.

Damit dem Bewohner dann nicht sprichwörtlich der Himmel auf den Kopf fällt, sind Notentwässerungs-Systeme wichtig, die auch entsprechend gewartet werden müssen. "Bei unseren Standsicherungsprüfungen stellen wir immer wieder Mängel fest. So befinden sich teilweise die Dachabläufe nicht an der tiefsten Stelle des Daches, Abläufe sind verstopft, Notabläufe fehlen oder sind unterdimensioniert", bemängelt Rainer Gößmann. Mindestens alle vier bis fünf Jahre sollte ein Sachverständiger die gesamte Dachkonstruktion auf Schäden prüfen, um frühzeitig reagieren zu können, so der Experte.

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