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Immobilienbesitz: Was passiert nach der Trennung?

  • Rudolf Huber/wid
  • In LIFESTYLE
  • 6. Oktober 2016, 13:44 Uhr

Wenn der Himmel voller Geigen hängt, denkt auch beim Immobilienkauf kaum einer an die Folgen einer möglichen Trennung. Dabei geht es um sehr viel Geld. Laut einer aktuellen Umfrage haben 75 Prozent der potenziell Betroffenen diese Frage aber weder gedanklich durchgespielt, noch vertraglich etwa in Form eines Ehevertrages festgehalten.


Wenn der Himmel voller Geigen hängt, denkt auch beim Immobilienkauf kaum einer an die Folgen einer möglichen Trennung. Dabei geht es um sehr viel Geld. Laut einer aktuellen Umfrage haben 75 Prozent der potenziell Betroffenen diese Frage aber weder gedanklich durchgespielt, noch vertraglich etwa in Form eines Ehevertrages festgehalten.

"Viele Paare treffen vor allem die finanziellen Folgen einer Trennung unvorbereitet", hat das Portal ImmobilienScout24 bei der "Scheidungs-Studie" festgestellt. Im Ernstfall drohten Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Klare Verhältnisse gebe es selten. So regelt nur jeder Vierzehnte der Befragten in einem Ehevertrag, was mit der gemeinsamen Wohnung im Fall einer Scheidung passieren soll. Jüngere Paare sind bei diesem Thema aufgeschlossener, immerhin 13 Prozent aller 35- bis 45-jährigen hatten einen Vertrag aufgesetzt. Etwa ein Viertel der Studienteilnehmer hat lediglich mündliche Vereinbarungen getroffen. Zum Streit kommt es nach vereinbarter Trennung vor allem wegen finanzieller Angelegenheiten (25 Prozent). Bei knapp der Hälfte der Befragten wurde während des Entscheidungsprozesses ein Anwalt eingeschaltet. 58 Prozent aller Befragten empfanden das Thema Immobilie als belastend.

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