Weihnachten ist eine besinnliche Zeit, aber hinter den Kulissen brummt es nonstop. Das Fest ist ein dicker Wirtschaftsmotor und kaum eine Branche wird um die Zeit so hart gefordert wie das der Logistik.
Weihnachten ist eine besinnliche Zeit, aber hinter den Kulissen brummt es nonstop. Das Fest ist ein dicker Wirtschaftsmotor und kaum eine Branche wird um die Zeit so hart gefordert wie das der Logistik. Handels- und Logistikdienstleister Hermes rechnet schon jetzt mit mehr als 42 Millionen Sendungen, die im Dezember ausgeliefert werden. "Allein in Deutschland rechnen wir an Spitzentagen mit deutlich über zwei Millionen Haustürkontakten und fast ebenso vielen Sendungen. Das gab es bei Hermes noch nie und beweist, dass der Boom im Onlinehandel unvermindert anhält", sagt Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations bei Hermes Germany.
Die Vorbereitungen für diese Mammutaufgabe laufen bereits auf Hochtouren. Extra für die Feiertags-Saison werden bei Hermes 6.000 zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt und die Fahrzeugflotte um 3.600 Sprinter und Lkw verstärkt. Damit die Weihnachtsgeschenke pünktlich unter dem Nadelbaum liegen, nimmt der Logistiker Sendungen nur bis zum 22. Dezember an. Ab 12:00 wird sich dann voll und ganz der Auslieferung gewidmet. Internationale Sendungen verlangen mehr Pufferzeit, hier ist die Aufgabefrist der 15. Dezember. Es wird wohl langsam Zeit, die Weihnachtseinkäufe zu planen.