Obwohl das Vertrauen der Deutschen in soziale Medien in den vergangenen beiden Jahren deutlich gesunken ist, sind User bereit, auf Datenschutz zu verzichten, damit Angebote kostenfrei bleiben.
Obwohl das Vertrauen der Deutschen in soziale Medien in den vergangenen beiden Jahren deutlich gesunken ist, sind User bereit, auf Datenschutz zu verzichten, damit Angebote kostenfrei bleiben. Das zeigt eine neue Umfrage.
Der PwC-Umfrage zufolge möchte nur jeder Zehnte wissen, was mit den eigenen Daten passiert. 23 Prozent wollen zumindest sehr sensible persönliche Daten geschützt wissen, neun Prozent nehmen die Weitergabe bewusst in Kauf, um Gratisangebote zu erhalten. Acht Prozent möchten wissen, wohin die Daten genau gehen. Ein lockerer Umgang mit den eigenen Daten ist vor allem bei den 18- bis 29-Jährigen erkennbar: In dieser Altersgruppe versuchen nur 35 Prozent die Preisgabe ihrer Daten auf ein Minimum zu beschränken.
Insgesamt ist das Vertrauen der Deutschen in Medien gesunken, besonders in soziale Medien. 39 Prozent schenken Facebook heute weniger Vertrauen als noch vor zwei Jahren. Bei Twitter sind es 31 Prozent weniger, bei YouTube 29 Prozent. Am besten schneiden bei der Vertrauensfrage öffentlich-rechtliche Sender und Printmedien ab.