Die Cyber-Kriminalität in Deutschland ist weiter auf dem Vormarsch. Das Bundeskriminalamt erfasste 2017 insgesamt 108.000 Fälle im Bereich der digitalen Kriminalität, womit sich die Anzahl der Hackerangriffe in drei Jahren mehr als verdoppelt hat.
Die Cyber-Kriminalität in Deutschland ist weiter auf dem Vormarsch. Das Bundeskriminalamt erfasste 2017 insgesamt 108.000 Fälle im Bereich der digitalen Kriminalität, womit sich die Anzahl der Hackerangriffe in drei Jahren mehr als verdoppelt hat.
Woran liegt das? Die anhaltende Vernetzung macht Cyber-Kriminalität zu einem lukrativen Geschäft. Besonders private Finanzen und Online-Banking sind für Internet-Kriminelle sehr attraktive Angriffsziele. Der Pressesprecher der Plattform betrug.de, hierzu: "Das größte Problem ist die Unwissenheit gegenüber Cyber-Kriminalität." Die Sorglosigkeit mache Computer-Nutzer zur perfekten Beute.
Die Zahl der Cyber-Kriminalfälle hat mittlerweile die Anzahl der jährlichen Wohnungseinbrüche erreicht. Doch obwohl viele Deutsche ihre eigenen vier Wände gegen Einbrüche sichern, schützen die wenigsten ihr digitales Zuhause in Form von Handy, Tablet, Computer und Co. Dabei braucht es oftmals nur wenige und simple Vorsichtsmaßnahmen, um sich vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Die Verwendung sicherer Passwörter, regelmäßige Überprüfung des eigenen Bankkontos und Aktualisierung von Software sind effektive Schutzmaßnahmen gegen die steigende Gefahr hinter dem Display. Dennoch wurden bereits mehr als 40 Prozent der Deutschen mindestens einmal Opfer von Cyber-Kriminellen.