Digitalisierung

So steht es um die Fake News

  • Ralf Loweg/cid
  • In TECHNOLOGIE
  • 6. September 2018, 16:41 Uhr

Spätestens seit US-Präsident Donald Trump sind 'Fake News' und 'alternative Fakten' zu festen Begriffen geworden. Vor allem in der digitalen Welt werden Nachrichten immer schneller verbreitet, die mit der Realität nichts zu tun haben. All das schadet natürlich dem Ansehen der Medien.


Spätestens seit US-Präsident Donald Trump sind "Fake News" und "alternative Fakten" zu festen Begriffen geworden. Vor allem in der digitalen Welt werden Nachrichten immer schneller verbreitet, die mit der Realität nichts zu tun haben. All das schadet natürlich dem Ansehen der Medien. Im weltweiten Vergleich ist das Vertrauen der Deutschen in die eigene Presse dennoch höher als in anderen Nationen, wie die Ergebnisse einer Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos zur politischen Stimmung in der Welt bestätigen. Nur jeder dritte Bundesbürger ist der Überzeugung, häufig oder regelmäßig auf Nachrichtenberichte zu stoßen, in denen bewusst Falschmeldungen verbreitet werden.

In allen anderen untersuchten Ländern werden vermeintliche Fake News deutlich öfter identifiziert, in Argentinien (82 Prozent), Serbien (79 Prozent) und der Türkei (79 Prozent) gar von einer riesigen Mehrheit der Bevölkerung. Im Gegenzug geben 42 Prozent der Deutschen an, eher selten oder nie Falschnachrichten in den Medien ausfindig zu machen. Nur in Südkorea (52 Prozent) und China (47 Prozent) werden Fake News noch seltener wahrgenommen als in Deutschland.

Gleichzeitig fühlen sich die Menschen hierzulande aber besonders selten dazu in der Lage, beim Medienkonsum gezielt zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden zu können. Nicht einmal jeder zweite Deutsche (47 Prozent) ist davon überzeugt, Falschnachrichten auch als solche zu erkennen.

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