Etiketten kennzeichnen Artikel und bieten wichtige Informationen in komprimierter Form. Sie informieren nicht nur die Verbraucher, sondern sorgen auch im Unternehmen für Ordnung. Ihr Vorteil sind die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.
Mit wenig Aufwand wichtige Informationen geben
Fast jedes Produkt ist heute etikettiert. Sogar die Banane im Supermarkt ist häufig mit dem Logo des Erzeugers versehen. An der Waage im Supermarkt wird gelegentlich bis heute ein Etikett erzeugt, von dem die Kasse den Preis scannt. Der Supermarkt ist ein Paradebeispiel für die Vielseitigkeit von Etiketten. Kassensysteme können über Strich- oder QR-Codes den Artikel zuordnen und den Preis ermitteln. Der Kunde erfährt, um welches Produkt es sich handelt und welche Inhaltsstoffe verarbeitet wurden. Nicht zuletzt enthält es Anwendungsempfehlungen und gesetzlich vorgeschriebene Warnhinweise.
Wer große Stückzahlen an Etiketten benötigt, lässt diese am effizientesten in einer Druckerei herstellen. Anders ist dies, wenn es beispielsweise um den Versand von Waren geht. Der Kunde bestellt eine Ware und möchte diese so schnell wie möglich erhalten. Durch die Bestellung liegen dem Lieferanten alle relevanten Daten vor, die für die Lieferung benötigt werden. Daraus entsteht das Versandetikett, welches im Unternehmen ausgedruckt wird. Teilweise gibt es genaue Richtlinien, für die Etikettierung von Warensendungen, die sich computergestützt gut umsetzen lassen.
Vielseite Anwendungsmöglichkeiten
Mit dem Etikettendruck für den Verbraucher oder den Versanddienst sind die Möglichkeiten, des kleinen Stücks Papier aber nicht erschöpft. So werden Etikettendrucker für Lager, Produktion und Betriebshallen genutzt, um Ordnung zu schaffen. Mitarbeiter erkennen so schnell, welches Produkt sich in einem Karton befindet. Sie erhalten Hinweise über die richtige Anwendung eines Gefahrstoffs, was die Arbeitssicherheit erhöht.
In der Logistik helfen Etiketten nicht nur dabei, einen Artikel von A nach B zu transportieren. Im Lager kann mit dem Druck von Etiketten die Lagerhaltung optimiert werden. Maschinenlesbare Codes lassen sich verwenden, um die Vorräte genau zu erfassen. Durch das Scannen können ohne großen Aufwand Zugänge und Abgänge eines Artikels genau erfasst werden. Sinkt der Bestand auf ein bestimmtes Niveau, kann das computergestützte Lagersystem automatisch eine Nachbestellung auslösen. Dies vermindert im Unternehmen den Personalaufwand erheblich. Außerdem wird ausgeschlossen, dass ein Produktionsstillstand entsteht, weil ein bestimmtes Teil oder ein Betriebsstoff im Lager nicht vorhanden ist.
viele Arten von Etiketten
Spätestens, wenn viele Etiketten zu drucken sind, sollte der Kauf eines Etikettendruckers in Erwägung gezogen werden. Retabel ist es etwa ab 1.000 Labels pro Woche. Es werden zwei Verfahren unterschieden. Für den Thermo-Direkt-Druck wird spezielles durch den Druckkopf erhitzt und geschwärzt. Der Vorteil ist, dass kein weiteres Verbrauchsmaterial zur Anwendung kommt. Allerdings ist diese Methode zur dauerhaften Kennzeichnung ungeeignet.
Der Thermo-Transfer-Druck kann verschiedenste Materialien bedrucken. Neben Papier sind auch Kunststoffe und Metalle als Träger nutzbar. Möglich wird dies durch die verwendete Transferfolie. Das Druckergebnis ist wisch- und kratzfest. Auch Öl und Lösungsmittel können dem Etikett nichts anhaben. Hier zeigen Etikettendrucker ihre Überlegenheit über einen herkömmlichen Computer-Drucker.
Fazit
Etiketten bringen Ordnung ins Lager und verfügen über wichtige Informationen für den Verbraucher. Sie können bei der Optimierung der Logistik helfen und optimiert Produktionsprozesse. Schon bei relativ kleinen Stückzahlen lohnt es sich, einen Etikettendrucker anzuschaffen. Thermo-Transfer-Drucker können für viele Druckoberflächen verwendet werden.
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