Heute muss man als Fuhrparkmanager nicht mehr nur Logistiker, Kundenbetreuer und Ansprechpartner der Fahrer sein, sondern auch Rechtsexperte. Es gilt, immer mehr arbeitsrechtliche Vorschriften zu beachten, die Fahrer zu schützen und auf die Einhaltung aller möglichen rechtlichen Vorgaben zu achten.
Immerhin kann man auch als Manager bis zu einem gewissen Grad für Vergehen der Fahrer in Bezug auf die Lenk- und Ruhezeiten mitverantwortlich gemacht werden. Umso wichtiger ist es, dass man stets über alle relevanten Vorgänge im Bilde ist und bei drohenden Vergehen eingreifen kann. Ein digitaler Fahrtenschreiber kann hierbei enorm wertvolle Dienste leisten und nicht nur die Fahrer, sondern auch das Management schützen.
Endlich alles im Griff
Die Firma Webfleet hat mit ihrer Fuhrparkmanagement-Lösung viele Tools geschaffen, um nicht nur Kosten zu senken, sondern auch die Einhaltung der Lenkzeiten, Ruhephasen und Geschwindigkeiten zu überwachen und zu dokumentieren.
In der Vergangenheit wurde die Lenkzeiten meistens von den Fahrern selbst in manuell geführten Listen erfasst. Dies ist selbstverständlich mit vielen Fehlern behaftet. Bei der späteren Nachkontrolle kam es immer wieder zu aufwendigen Nachfragen und nachträglichen Korrekturen. Aber insbesondere liegt hier die Betonung auf “später” und “nachträglich”, denn diese Vorgänge sind nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern betrachten immer einen oft länger zurückliegenden Zeitraum, der kaum noch nachzuvollziehen ist.
Man erfuhr also im Zweifel erst Wochen später, wenn etwas nicht in Ordnung war. Ein Eingreifen ist dann kaum mehr möglich. Auch nachträgliche Warnungen verpuffen, da kein direkter Bezug mehr hergestellt werden kann.
Ein digitaler Fahrtenschreiber schafft Abhilfe
In Kombination mit dem Tachograph Manager ist der digitale Fahrtenschreiber ein mächtiges Tool, das praktisch wie ein mitfahrender Rechtsbeistand fungiert. Der Fahrtenschreiber und die angeschlossenen Systeme zeichnen nicht nur stur Daten auf, sondern geben bei möglichen Verstößen auch Warnungen.
Nicht nur der Fahrer bleibt so ständig informiert und wird an die Einhaltung der Ruhezeiten erinnert, sondern auch der Fuhrparkmanager kann die Daten der gesamten Flotte aus den Fahrzeugen abrufen, einsehen, analysieren und überprüfen. Dies stellt eine enorme Arbeitserleichterung dar und spart deutlich an den administrativen Kosten.
Hochkomplexes System von Ruhezeiten, Lenkzeiten, Wochenarbeitszeit etc.
Das gesamte Gefüge von Vorschriften zu den Lenk- und Ruhezeiten, den möglichen täglichen Arbeitszeiten, den maximalen Fahrstunden pro Woche u.s.w. macht es sehr schwierig, hier immer den Überblick zu wahren. Allein die vielen Sondervorschriften und Ausnahmen sind kaum mehr nachvollziehbar:
• Innerhalb von 4,5 Lenkzeit müssen 45 Minuten Pause gemacht werden.
• Auch eine Aufteilung auf zwei kleinere Pausen ist möglich, wobei die erste mindestens 15 Minuten und die zweite mindestens 30 Minuten betragen muss.
• Jeden Tag muss ein Fahrer 11 Stunden ruhen. Kann diese Zeit nicht am Stück genommen werden, erhöht sich die Ruhezeit auf 12 Stunden.
• An maximal 3 Tagen in der Woche kann die Ruhezeit auf 9 Stunden verkürzt werden, wenn jeweils zwischen diesen verkürzten Tagen ein voller Ruhetag gewährleistet ist.
Bitte stellen Sie sich nun vor, Sie bekommen die handgeschriebenen Aufzeichnungen von zehn Fahrern für einen ganzen Monat. Vielleicht kann man sich ungefähr ein Bild davon machen, was das für die Auswertung bedeutet – tagelange Arbeit in jedem Fall!
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