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Digitalisierung der Energiewirtschaft ist zunehmend ein Thema

Die Digitalisierung ist in vielen wirtschaftlichen Branchen nur noch eine Frage der Zeit. Doch wie sieht es eigentlich bei der Energiewirtschaft aus? Gerade in den vergangenen Monaten stand sie immer wieder im Fokus. Der Blick auf die Entwicklungen in diesem Wirtschaftszweig wurde mit Vorsicht betrachtet. Oft genug gab es den Hinweis, dass hier noch deutlich Luft nach oben ist. Jetzt wird die Digitalisierung zunehmend angegangen.

Die Planung des digitalen Zwillings

Eine Idee, die durch die EU-Kommission nun auf den Plan gerufen wurde, ist der sogenannte „digitale Zwilling“. Dieser soll dafür sorgen, dass es zu einer deutlichen Stärkung beim Energiesektor kommt. Auch in einer guten Unternehmensberatung für Energiewirtschaft wird die Digitalisierung ein Thema sein.

Der digitale Zwilling soll sich auf das Stromnetz beziehen. Der Entwurf für den Plan besteht bereits. Nun geht es nur noch um die Umsetzung. Bereits ab dem Jahr 2023 soll mit dem digitalen Zwilling gearbeitet werden. Durch diesen Zwilling kann nachgeprüft werden, welche Investitionen sich wirklich lohnen, wenn es um die Investition in die Digitalisierung geht. Die notwendigen Daten, die für digitale Zwillinge benötigt werden, erfolgen beispielsweise durch die Messwerte, die den Stromzählern entnommen werden. Eine Grundlage dafür ist allerdings die Nutzung von intelligenten Stromzählern. Auch hier sind also weitere Investitionen notwendig, die durch den Zwilling erst einmal geprüft werden können.

Flexibilität im Stromnetz bleibt ein Problem

Auch wenn es in der EU inzwischen deutliche Fortschritte in Bezug auf die Digitalisierung gibt, so gibt es auch nach wie vor einige Schwächen, die schnell angegangen werden müssen. Dazu gehören zahlreiche Baustellen, die sich im Stromnetz finden. Das beginnt schon bei Schwächen, die sich bei der Datenerhebung finden. Aber auch die Netzplanung sowie die Infrastruktur sind ein dauerhaftes Thema. Durch die zunehmende Nutzung von E-Autos und mehr Digitalisierung in Gebäuden und Unternehmen ist es wichtig, hier auch mit dem Netz flexibel reagieren zu können. Das funktioniert aber nur dann, wenn die Digitalisierung erfolgt und über Verbrauchs- sowie Messdaten gefüttert wird. Investitionen von mehr als 150 Milliarden Euro sind hier in der Zukunft geplant. Wie schnell die Umsetzung erfolgen wird, ist aber noch nicht klar.

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