Für die Zukunft des Autofahrens steht auch die nächste Generation des sprachgesteuerten Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC, dass jetzt virtuell vorgestellt wurde. Dieser digitale Helfer wird zunächst für den vollelektrischen Mustang Mach-E verfügbar sein, der Anfang 2021 auf den Markt kommt.
Autos werden im digitalen Zeitalter immer intelligenter. Moderne Assistenzsysteme sollen Komfort und Sicherheit steigern und so dem Fahrer jede Menge Arbeit abnehmen. Und irgendwann kommen die autonomen Autos auf die Straße, dann ist der Mensch nur noch Passagier.
Die schlauen Köpfe der Hersteller verblüffen mit ihren raffinierten Ideen. Für die Zukunft des Autofahrens steht auch die nächste Generation des sprachgesteuerten Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC, dass jetzt virtuell vorgestellt wurde. Dieser digitale Helfer wird zunächst für den vollelektrischen Mustang Mach-E verfügbar sein, der Anfang 2021 auf den Markt kommt.
Dazu gibt es eine neue, per Smartphone bedienbare Funktion. Diese soll es Besitzern des Mustang Mach-E ermöglichen, verschiedene Einstellungen, beispielsweise der Klimaanlage, des Unterhaltungssystems oder bevorzugte Fahrmodi aus der Ferne zu personalisieren und voreinzustellen.
Das neue SYNC-System soll die Nutzer mit der Welt um sie herum verbinden und gleichzeitig die Ablenkung während der Fahrt minimieren, teilt Ford mit. Hierfür sorgen beispielsweise die weiterentwickelte Spracherkennung, die stets zur Verfügung stehende Internetverbindung und die Lernfähigkeit des Systems, das sogar Vorschläge basierend auf früheren Fahrten machen kann.
"Wir haben mit besonderem Fokus daran gearbeitet, das Fahrerlebnis im neuen Mustang Mach-E so individuell wir nur möglich zu gestalten", sagt Jan Schroll, Connectivity Manager bei Ford of Europe. "Die nächste SYNC-Generation ist die fortschrittlichste und intelligenteste Version unseres sprachgesteuerten Kommunikations- und Entertainmentsystems." Das System lerne über die Zeit und werde darüber hinaus dank weiterer Updates im Laufe des Fahrzeuglebenszyklus stetig besser werden, verspricht der Ford-Manager: "Dieses System wurde entwickelt, um Anwendern das Leben einfacher zu machen, sodass sie entspannt die Fahrt genießen können."
Im Mustang Mach-E ermöglicht die neue Version die Anpassung von mehr als 80 Fahrzeug-Einstellungen - angefangen bei der Innenraum-Temperatur über die Sitzposition bis hin zur Ambiente-Beleuchtung. Das System kann sogar einzelne Fahrer anhand ihres Smartphones oder des Schlüssels identifizieren und ihre persönlichen Einstellungen übernehmen, sobald sie sich dem Fahrzeug nähern - bevor sie einsteigen, erläutern die Ford-Ingenieure.
So kann beispielsweise jedes Familienmitglied sofort den gewohnten Komfort genießen. Das neue Ford SYNC-System verwendet einen Algorithmus für maschinelles Lernen, um die Gewohnheiten der Fahrer im Laufe der Zeit immer besser zu verstehen. Das intelligente SYNC-System erlernt die Routinen jedes Fahrers und schlägt die richtigen Navigations- und Kommunikationsvorschläge zur richtigen Zeit vor. Das Auto versteht zunehmend, was den Besitzern gefällt, darauf basierend kann es etwa vorschlagen, wann es Zeit ist, zum Beispiel die Mutter anzurufen oder zum Fitness-Studio zu navigieren.
Apple CarPlay und Android Auto werden kabellos unterstützt und stehen ohne Zusatzkosten zur Verfügung betont Ford. Das erlaube einen Zugriff auf Smartphone-Apps per Sprachbefehl oder über das Touchscreen-Display. Das System liefere wichtige Informationen, beispielsweise wo und wann der Mustang Mach-E unterwegs aufgeladen werden kann oder muss, teilt der Hersteller mit.
Angezeigt wird die Verfügbarkeit von öffentlichen Ladesäulen inklusive der entsprechenden Strompreise - und das alles in Echtzeit, heißt es. Als erstes Ford-Modell soll der Mustang Mach-E die Genauigkeit von Reichweiten-Angaben mittels Cloud-Konnektivität verbessern. Die "Intelligent Range"-Technologie hilft bei der Vermeidung ungeplanter Ladestopps. Zur genaueren Angabe der verbleibenden Reichweite werden laut Ford auch das vorausgegangene Fahrverhalten, Wetterprognosen sowie Daten von anderen hauseigenen Elektrofahrzeugen in die Berechnungen mit einbezogen.
Ralf Loweg / mid