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Wie sich Künstliche Intelligenz auf ERP-Systeme auswirkt

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Wie sich Künstliche Intelligenz auf ERP-Systeme auswirkt

In immer mehr Wirtschaftszweigen kommt die Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz. Das liegt daran, dass sich hierdurch zahlreiche Vorteile ergeben, die unter anderem durch Automatisierungen entstehen. Mittlerweile setzen auch moderne ERP-Systeme auf KI, um Unternehmensprozesse noch weiter zu optimieren.

Automatisierungsmöglichkeiten durch KI

Ein besonders wichtiger Bestandteil der KI-Integration besteht in einer intelligenten Automatisierung von unternehmensinternen Prozessen. Zu diesen zählen unter anderem:

  • Eingabe von Daten
  • Bearbeitung von Aufträgen
  • Verwaltung von Inventar
  • Erstellung von Rechnungen

Durch die automatische Abwicklung von zahlreichen Arbeitsabläufen im Rahmen eines KI-gestützten ERP-Systems reduzieren Unternehmen den Zeitaufwand und sparen Ressourcen ein. Weniger Arbeitsschritte müssen manuell von Mitarbeitern durchgeführt werden. Das wirkt sich positiv auf die Fehleranfälligkeit aus, da eine ERP Software im Gegensatz zu Mitarbeitern keine fehlerhaften Eingaben aufgrund von Müdigkeit oder Unkonzentriertheit macht.

Unterstützung bei der Risikoerkennung

Der Einsatz eines ERP-Systems bringt den Vorteil mit sich, dass Unternehmen sämtliche unternehmensrelevanten Daten von einer zentralen Stelle aus abrufen können. Wird KI in einem ERP-System eingesetzt, hat auch diese Zugriff auf die jeweiligen Datensätze. Die Künstliche Intelligenz lässt sich zur Überwachung dieser Daten nutzen. Bei ungewöhnlichen Mustern, die einen Hinweis auf mögliche Probleme bieten, wird somit schnell eine Meldung seitens der KI herausgegeben. Das trägt zu einer frühzeitigen Erkennung von Risiken bei und stellt somit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Zudem lässt sich die KI zur Aufstellung von Prognosen wichtiger geschäftlicher Aspekte einsetzen. Zu diesen zählt unter anderem der Produktionsbedarf, sodass Unternehmen bei Nachfrageschwankungen oder Engpässen in der Lieferkette frühzeitig reagieren können.

Analyse von großen Datenmengen

Ein wesentlicher Vorteil von KI besteht darin, dass diese im Rahmen von Algorithmen in der Lage ist, selbst riesige Mengen an Daten zu verarbeiten und zu analysieren. Auf diese Weise lassen sich frühzeitig Muster und Trends erkennen, die menschlichen Analysten unter Umständen nicht auffallen. Die Analyse von umfangreichen Datensätzen wirkt sich positiv auf die Entscheidungsfindung sowie die Identifizierung von neuen unternehmerischen Chancen aus.

KI in ERP-Systemen als wesentlicher Bestandteil der digitalen Transformation

Unternehmen müssen sich stets an veränderte Marktbedingungen anpassen, wenn sie langfristig am Markt bestehen möchten. Dabei spielt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen eine wesentliche Rolle, da automatisierte Arbeitsabläufe weniger Kosten verursachen und eine höhere Effizienz nach sich ziehen. Die Künstliche Intelligenz ist bereits jetzt in der Lage, zahlreiche Geschäftsprozesse auf eine Weise zu automatisieren, die eine hohe Effizienzsteigerung nach sich zieht. In Zukunft werden die Effizienzgewinne aller Voraussicht nach noch gravierender ausfallen. Grund hierfür ist, dass die KI dazulernen kann, sodass sich KI-gestützte ERP-Systeme eigenständig optimieren. Auch auf die Vernetzung des ERP-Systems mit anderen Systemen innerhalb des Betriebs sowie mit Lieferanten hat die KI ebenfalls positive Auswirkungen, da sie eine effizientere Zusammenarbeit ermöglicht. Das ist in einer globalisierten Welt, in der Unternehmen mit vielen externen Partnern kommunizieren müssen, besonders wichtig für eine effiziente Automatisierung von Prozessen. Dementsprechend sollten Unternehmen sich möglichst frühzeitig mit der Anschaffung eines KI-gestützten ERP-Systems auseinandersetzen.

Herausforderungen von KI in ERP-Systemen

Auch wenn die Integration von KI in ERP-Systemen zahlreiche Vorteile mit sich bringt, sollten Unternehmen sich bereits im Vorfeld mit den Herausforderungen beschäftigen. Hierzu zählen neben den durch die Implementierung entstehenden Kosten auch mögliche Datenschutzbedenken sowie der Bedarf an gut geschulten Mitarbeitern, die mit der Software umzugehen wissen.

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