Technologie

Mit moderner Technik Zugänge verwalten

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Image by Mohamed Hassan from Pixabay

In vielen Unternehmen werden schon seit vielen Jahrzehnten Zugangskontrollen integriert, um Bereiche vor unbefugtem Zutritt zu sichern. Bis in jüngster Vergangenheit wurden vielerorts mechanische Systeme genutzt.

Personen, die in den besonders geschützten Bereichen arbeiten mussten, besorgten sich dazu einen Schlüssel. Es wurde genau protokolliert, wann der Schlüssel ausgehändigt und wieder abgegeben wurde. Die Daten wurden exakt aufgelistet, sodass auch nach mehreren Monaten nachgeprüft werden konnte, wann welcher Mitarbeiter einen gesicherten Raum betreten hat und wie lange die Person sich darin aufhielt.

Elektronische Zugangskontrollen sind auf dem Vormarsch

Da die Digitalisierung vielerorts Einzug hält, wirkt sich diese Entwicklung auch auf die Zugangskontrolle für geschützte Bereiche aus. Mitarbeiter oder Servicekräfte, die aus beruflichen Gründen derartig gesicherte Räume betreten müssen, brauchen sich heutzutage keinen Schlüssel mehr auszuleihen und ihn hinterher wieder abzugeben. Heutzutage werden Chipkarten ausgegeben, die in Kombination mit einem Code eine Tür öffnen können. Die Systeme erfassen elektronisch, wer zu welcher Zeit den Raum betreten und wieder verlassen hat.

Zudem gibt es Systeme, die sich mittels Fernzugriff steuern lassen. Muss jemand einen geschützten Bereich betreten, gibt er nur seinen Code zur Identifizierung ein. Die Daten werden an einen zentralen Rechner übertragen. Dieser wiederum sendet eine Nachricht an eine Person, die entscheiden kann, ob der Zugriff erlaubt oder verweigert wird. Dazu nutzt diese Person eine App, die auf dem Smartphone installiert ist. Auf diese Weise gibt es auch eine Kontrolle über die Zugänge aus weiter Ferne. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die entscheidungsbefugte Person im gleichen Gebäude oder auf einem anderen Kontinent aufhält.

Elektronische Schließzylinder nachrüsten

Um moderne Schließzylinder zu bedienen, wird kein herkömmlicher Schlüssel mehr benötigt. Es ist möglich, Schließzylinder elektronisch zu betätigen. Der größte Vorteil dieser Technik besteht darin, dass sie sich ohne großen Aufwand in fast allen vorhandenen Systemen integrieren lässt. Größere Umbauarbeiten sind nicht erforderlich. Deshalb fallen auch keine hohen Investitionskosten für eine solch moderne Sicherheitstechnik an. Da sich die Zylinder nicht mehr mechanisch öffnen lassen, können sie auch nicht mit den üblichen Werkzeugen von Einbrechern überwunden werden. Sie lassen sich mit einem Code oder mit einer auf dem Smartphone installierten App öffnen.

Zudem können sie über WLAN mit einem Rechner verbunden werden. Dieser erstellt automatisch eine Übersicht über sämtliche Zugänge und auch über missglückte Zugangsversuche. Deshalb bietet diese innovative Technik ein besonders hohes Maß an Sicherheit. Einige elektronische Schließzylinder benötigen keine eigene Energiequelle. Sie bekommen die benötigte Energie durch den Sender. Damit arbeiten sie sehr umweltfreundlich.

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