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BASF will seine Agrarsparte in Frankfurt an die Börse bringen

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Der Agrar- und Chemiekonzern BASF will seine Agrarsparte in Frankfurt am Main an die Börse bringen. Die Sparte Argicultural Solutions solle als Societas Europaea (SE) an der Frankfurter Börse gelistet werden, teilte BASF am Dienstag in Ludwigshafen mit. Damit entstehe ein "unabhängiges, dezidiertes Agrarunternehmen mit globaler Reichweite". BASF verspricht sich von der Abspaltung "beschleunigte Innovationen" und eine "gestärkte Kundenorientierung".

Die Agrarsparte werde aktuell bereits in eigene rechtliche Einheiten ausgegliedert und führe eine eigene branchenspezifische Software ein, erklärte BASF. Dieser Übergang sei in Nordamerika bereits erfolgreich umgesetzt, In den weiteren Regionen "wird er bis Anfang 2027 abgeschlossen sein". Der Mutterkonzern wird Mehrheitsaktionär bleiben. 

Verantwortlich für die Abspaltung soll ab Mai 2026 ein neuer Vorstand aus vier Managerinnen und Managern sein. Zum neuen Management Board gehören den Angaben zufolge der aktuelle Leiter der Sparte, Livio Tedeschi, der die Gesamtverantwortung übernehmen wird, und Maximilian Becker für die Geschäftsführung. Finanzchef wird Sascha Bibert vom französischen Rohrhersteller Vallourec, Technologiechefin wird Melanie Bausen-Wiens, derzeit in der Agrarsparte unter anderem zuständig für Regulierung. 

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