Brennpunkte

Mehr als 300 Tote bei Überschwemmungen in Indonesien

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Schlamm und Hochwasser in der indonesischen Provinz Aceh Bild: AFP

In Indonesien sind bei verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen nach Behördenangaben mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 270 Menschen wurden noch vermisst, zehntausende mussten ihre Wohnungen verlassen.

In Indonesien sind bei verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen nach Behördenangaben mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Wie der Leiter der indonesischen Katastrophenschutzbehörde Suharyanto am Samstag mitteilte, starben in der Provinz Nordsumatra mindestens 166 Menschen, in Westsumatra 90 und 47 in Aceh. Mehr als 270 Menschen wurden demnach landesweit vermisst, zehntausende mussten ihre Wohnungen verlassen.

Auch in Thailand und Malaysia richteten Überschwemmungen verheerende Schäden an. In der südlichen Provinz Songhkla in Thailand stieg die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 162. Mehr als 40.000 Menschen wurden nach Angaben der zuständigen Behörde in Notunterkünften untergebracht.

Im malaysischen Bundesstaat Perlis wurden ganze Landstriche unter Wasser gesetzt, zwei Menschen starben.

Zwischen Juni und September gibt es in weiten Teilen Südostasiens während der Monsunsaison regelmäßig heftige Regenfälle. Experten zufolge führt der menschengemachte Klimawandel jedoch weltweit zu häufigeren und heftigeren Extremwetterereignissen.

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