Ein schweres Erdbeben hat am Freitag Mexiko erschüttert. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben. Präsidentin Claudia Sheinbaum musste wegen des Erdstoßes eine Pressekonferenz abbrechen und den Präsidentenpalast in Mexiko-Stadt verlassen.
Ein schweres Erdbeben hat am Freitag Mexiko erschüttert. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben. Ein 60-Jähriger starb nach Behördenangaben, als er bei der Evakuierung seiner Wohnung stürzte. Eine Frau kam zudem ums Leben, als ihr Haus über ihr zusammenbrach.
Viele Menschen rannten in Panik ins Freie, zahlreiche Gebäude wurden evakuiert. Präsidentin Claudia Sheinbaum musste wegen des Erdstoßes am Freitagmorgen eine Pressekonferenz abbrechen und den Präsidentenpalast in Mexiko-Stadt verlassen.
Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,5 lag nach Angaben der Erdbebenwarte etwa 400 Kilometer von der Hauptstadt entfernt nahe San Marcos im südlichen Bundesstaat Guerrero.
Mexiko liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten aufeinander treffen. Mexiko-Stadt wurde auf dem schwammigen Boden eines ausgetrockneten Sees erbaut und ist deshalb besonders anfällig für Erdstöße.
Im September 1985 waren fast 13.000 Bewohner der mexikanischen Hauptstadt bei einem Beben der Stärke 8,1 ums Leben gekommen. Inzwischen verfügt die Stadt über ein Frühwarnsystem mit Smartphone-Apps und Lautsprechern in den Straßen.
