Politik

Merz wirbt für Erhalt der transatlantischen Partnerschaft mit den USA

  • AFP
  • In POLITIK
  • 20. Februar 2026, 12:35 Uhr

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat beim CDU-Parteitag dafür geworben, die transatlantische Partnerschaft trotz gewachsener Spannungen mit den USA nicht aufzugeben. In einer "beginnenden Ära der Großmächte" und wachsender Unberechenbarkeit gebe es auch "die Notwendigkeit der Neubestimmung unseres Verhältnisses zu unseren amerikanischen Freunden", sagte Merz am Freitag in Stuttgart. "Wir geben diese Freundschaft nicht leichtfertig auf. Und wir werden immer darum kämpfen. dass sie bleibt."

Merz verwies auch auf seine langjährigen persönlichen Erfahrungen mit den USA. "Diese transatlantische Partnerschaft hat große Teile meines Lebens bestimmt, meiner politischen Arbeit und auch meines beruflichen und persönlichen Lebens", sagte er. "Ich kenne das Land, ich mag das Land, ich mag die Menschen - die meisten jedenfalls in Amerika." Er wolle deshalb nicht aufgeben zu glauben, "dass dort immer noch Menschen gleicher Erfahrung, gleicher Werte und gleicher Kultur leben."

Wahr sei aber auch, dass die USA "zunehmend das Interesse an der Rolle einer Garantiemacht für die internationale Ordnung" verlieren, sagte Merz. "Wir tun gut daran, uns das ohne Illusionen und ohne Nostalgie klarzumachen". Deshalb müsse Deutschland jetzt "an unserer Zukunft unter diesen neuen Bedingungen der Gesetze der Machtpolitik arbeiten". 

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