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Korruptionsfall um sexualisierte Bilder: Anklage gegen Polizisten in Berlin

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Schild an Polizeiwache Bild: AFP

Wegen Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit sexualisierten Bildern ist ein Berliner Polizist angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft der Hauptstadt wirft dem 41-jährigen Beamten nach Angaben vom Montag Bestechlichkeit in zwei Fällen vor.

Wegen Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit sexualisierten Bildern ist ein Berliner Polizist angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft der Hauptstadt wirft dem 41-jährigen Beamten nach eigenen Angaben vom Montag Bestechlichkeit in zwei Fällen vor. Er soll einem inzwischen 25-Jährigen in den Jahren 2024 und 2025 demnach auf dessen Bitten hin Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt haben, wofür er im Gegenzug die Zusendung von Bildern sexualisierten Inhalts gefordert haben soll.

Laut Staatsanwaltschaft war der 25-Jährige bei Gläubigern unter anderem mit 700 Euro verschuldet. Eine der von dem Polizisten erstellte Anzeige wollte er demnach gegenüber diesen als Beweis dafür präsentieren, dass die Polizei das Geld beschlagnahmt habe. Tatsächlich soll er die 700 Euro laut Anklage aber in einem Berliner Nachtclub ausgegeben haben.

Der Polizist kam diesem und einem weiteren ähnlichen Wunsch nach, zudem sagte er dem 25-Jährigen laut Anklageschrift noch eine Abfrage in einem polizeilichen Informationssystem zu. Im Gegenzug ließ er sich demnach die Bilder zuschicken. Hintergrund des gesamten Falls war ein Verfahren um ein bei Rauschgiftermittlungen beschlagnahmtes Mobiltelefon, hieß es.

Die Anklage erfolgte am Amtsgericht Tiergarten, dieses entscheidet nun über die Prozesseröffnung. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist der Polizist vom Dienst suspendiert. Er schweigt demnach zu den Vorwürfen.

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