Mehr als ein Jahr nach einem Leichenfund in einem ehemaligen Angelteich in Baden-Württemberg hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Totschlags gegen drei Verdächtige eingestellt. Ihnen kann eine Tatbeteiligung nicht nachgewiesen werden.
Mehr als ein Jahr nach einem Leichenfund in einem ehemaligen Angelteich in Baden-Württemberg hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren wegen Totschlags gegen drei Tatverdächtige eingestellt. Den Verdächtigen könne anhand der kriminaltechnischen Untersuchungen, der rechtsmedizinischen Befunde und Zeugenaussagen ein konkretes strafbares Handeln weder bei Planung und Ausführung der Tat noch beim Transport der Leiche nachgewiesen werden, erklärte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden am Montag.
Spaziergänge hatten die Leiche des aus Baden-Baden stammenden, 59-jährigen Mannes Ende Mai vergangenen Jahres in einem ehemaligen Angelteich bei Keltern entdeckt. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Zuletzt wurde der Mann zuvor im Januar beim Verlassen seines Wohnhauses lebend gesehen.
Die Ermittler gehen davon aus, dass das Opfer kurz darauf wahrscheinlich im Untergeschoss seines Wohnhauses erstochen und anschließend mit einem Fahrzeug zu dem Teich transportiert wurde. Das Auto wurde demnach kurze Zeit später verkauft und zu einem gewerblichen Händler in die Niederlande gebracht.
