In einem Prozess um einen millionenschweren Zigarettenschmuggel hat das Landgericht Hamburg einen 44-Jährigen zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von drei Jahren, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
In einem Prozess um einen millionenschweren Zigarettenschmuggel hat das Landgericht Hamburg einen 44-Jährigen zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von drei Jahren, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Laut Anklage soll der Mann im vergangenen Dezember gemeinsam mit weiteren Beteiligten rund 10,5 Millionen Zigaretten über den Hamburger Hafen nach Deutschland geschmuggelt haben.
Die Zigaretten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten befanden sich demnach in einem falsch deklarierten Seecontainer. Dadurch seien Einfuhrabgaben von mehr als 2,6 Millionen Euro hinterzogen worden. Der Schmuggel flog auf, als der Angeklagte den Container vom Terminal mit einem Lastwagen abholte und eine vorgeschriebene Containerprüfung umgehen wollte. Zollbeamte kontrollierten den Lastwagen daraufhin und entdeckten die geschmuggelten Zigaretten.
