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Mädchen über das Internet missbraucht: Sieben Jahre Haft für Mann in Bayern

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Justitia Bild: AFP

Wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs eines philippinischen Mädchens hat das Landgericht Nürnberg-Fürth einen 54-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt.

Wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs eines Mädchens ist ein 54-Jähriger in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Nürnberg-Fürth sprach den Angeklagten zudem der Anstiftung zur Herstellung und des Besitzes kinderpornografischer Inhalte schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte.

Dem Gericht zufolge stand der Mann zwischen 2019 und 2022 über einen Messengerdienst in Kontakt mit dem philippinischen Mädchen und dessen Mutter. In einer Vielzahl von Fällen habe er diesem Anweisungen erteilt, an sich selbst und anderen Personen sexuelle Handlungen vorzunehmen. Dabei habe er auch verlangt, Videos und Fotos von den sexuellen Handlungen aufzunehmen. Das Mädchen war den Ermittlungen zufolge zu der Zeit zwischen acht und elf Jahren alt.

Der Mann zahlte demnach für das Bildmaterial geringe Geldbeträge an das Mädchen und dessen Mutter. Daher habe er bei seinen Handlungen die wirtschaftliche Situation der beiden ausgenutzt. Obwohl er in dem Fall als Einzeltäter handelte, habe der 54-Jährige als Besteller und Konsument zugleich auch ein kinderpornografisches Netzwerk am Laufen gehalten.

Das Gericht berücksichtigte bei der Strafzumessung demnach, dass der Mann die Taten zu Beginn des Prozesses vollumfänglich gestand und im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs eine Entschädigung in Höhe von 35.000 Euro an das Mädchen zahlte.

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