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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Eigenheimbesitzer setzen zuletzt wieder verstärkt auf Solaranlagen. Im zweiten Quartal lag der Zubau von Photovoltaikanlagen (PV) im Heimsegment rund zehn Prozent über dem Vorjahresquartal, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf den Bundesverband Solarwirtschaft.
Der Verband sieht eine steigende Nachfrage, ausgelöst durch den Irankrieg und Ankündigungen der Bundesregierung, die Einspeisevergütung für Solarstrom schrittweise ab 2027 abzuschaffen.
Im Juli habe sich der Boom noch verstärkt: Auf privaten Wohndächern wurden 21 Prozent mehr PV-Anlagen verbaut als im Vorjahr. Insgesamt waren die Zahlen in den ersten sieben Monaten des Jahres aber leicht rückläufig: Im laufenden Jahr wurde im Heimsegment eine Stromproduktion von 2,72 Gigawattpeak (GWp) installiert, im Vorjahreszeitraum waren es noch 2,79 GWp. In den vergangenen beiden Jahren war der PV-Zubau um rund ein Drittel im Vergleich zu 2023 gefallen. 2022 und 2023 hatten extrem hohe Energiepreise zu einer außergewöhnlich hohen Nachfrage geführt.
