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DFB plant Außerordentlichen Bundestag zur Regionalliga-Reform

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  • 11. September 2026, 11:33 Uhr
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Fans protestieren für Regionalliga-Reform (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Das DFB-Präsidium hat den DFB-Generalsekretär Holger Blask beauftragt, Maßnahmen für einen Außerordentlichen DFB-Bundestag am 18. Dezember 2026 vorzubereiten. Anlass ist die geplante Regionalliga-Reform.

Das Präsidium teilte am Freitag mit, dass das höchste Gremium des DFB über eine mögliche Änderung der Struktur der vierten Spielklassenebene entscheiden soll, um künftig allen Meistern der Regionalligen den Aufstieg in die 3. Liga zu ermöglichen.

Grundlage für die Antragsentwürfe ist das sogenannte Kompassmodell, das eine Reduzierung von fünf auf vier Regionalliga-Staffeln vorsieht. Diese sollen mit jeweils 20 Mannschaften gebildet und für jede Saison nach geografischen Gesichtspunkten neu zusammengestellt werden. Die Saison 2027/2028 wäre als Qualifikationssaison ausgelegt, die Umsetzung der Viergleisigkeit würde zur Saison 2028/2029 erfolgen. Der DFB plant, die Trägerschaft der Regionalliga zu übernehmen.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagte, die Aufstiegsregelung in der Regionalliga beschäftige den deutschen Fußball seit Jahren und müsse nun gelöst werden. Es sei für die Vereine, Spieler und Fans "kaum nachvollziehbar", dass es fünf Meister gebe, aber nicht alle den Aufstieg in die 3. Liga schaffen könnten. Das Kompassmodell habe in den Abstimmungen der Regionalliga-Träger unter den Vereinen bundesweit die meisten Stimmen erhalten und biete die Chance auf eine stärkere Talententwicklung.

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