Drei Tage nach einem Stromschlag, den er beim sogenannten Trainsurfing auf einem fahrenden Zug in Köln erlitt, ist ein Junge gestorben. Die Polizei bestätigte den Tod des 14-Jährigen.
Drei Tage nach einem Stromschlag beim Mitfahren auf einem Zug in Nordrhein-Westfalen ist ein Jugendlicher gestorben. Der 14-Jährige erlag am Mittwoch seinen schweren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher in Köln am Donnerstag sagte. Er war am Sonntagabend lebensgefährlich verletzt zwischen zwei Waggons eines Regionalzuges gefunden worden.
Passagiere bemerkten nach Angaben der Bundespolizei Lichtblitze und hörten Hilferufe. Daraufhin wurde die Notbremse gezogen. Der Zug kam kurz vor einem Bahnhof im Kölner Süden auf freier Strecke zum Stehen. Der Zugführer entdeckte den Jugendlichen auf einer Verbindung zwischen zwei Waggons. Rettungskräfte versorgten den verletzten 14-Jährigen und brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er nun starb.
