Schweden

Ikea setzt auf niedrigere Preise und mehr Shops in Stadtzentren

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Ikea-Filiale in London Bild: AFP

Der schwedische Möbelhändler Ikea will auf den Gewinneinbruch in seinem abgelaufenen Geschäftsjahr mit niedrigeren Preisen und mehr Geschäften in Innenstädten reagieren.

Der schwedische Möbelhändler Ikea will auf den Gewinneinbruch in seinem abgelaufenen Geschäftsjahr mit niedrigeren Preisen und mehr Geschäften in Innenstädten reagieren. "Ich glaube, wir finden langsam die richtige Formel, damit Ikea wieder unserer Vision entspricht, nämlich für die vielen Menschen erschwinglich zu sein, die nicht viel Geld haben", sagte Konzernchef Jakub Jankowski am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Im September hatte der Konzern Preissenkungen von bis zu 28 Prozent bei rund 1500 Produkten in Europa angekündigt - die zweite Preissenkung innerhalb von zwei Jahren. Um Kunden anzulocken, plant der Möbelriese zudem, seine Präsenz in den Innenstädten auszubauen, weil mehr Menschen aus ökologischen und finanziellen Gründen auf Autofahrten verzichten.

"Ich glaube, das wird funktionieren", sagte Jankowski. "Es gibt immer mehr Menschen auf der Welt, die kein Geld haben."

Ikea-Finanzvorstand Henrik Elm verwies auf gute Produktionskapazitäten und ausgelastete Vertriebsstandorte. "Wir können weiterhin in niedrigere Preise investieren, da wir unsere Ressourcen besser nutzen", sagte er zu AFP.

Ikea hat für sein Geschäftsjahr, das im August endete, einen Umsatzrückgang um 1,8 Prozent auf 43,8 Milliarden Euro gemeldet. Das Betriebsergebnis ging demnach aufgrund von Kostendruck und Inflation um zwölf Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zurück.

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