In den letzten Jahren hat die Cyberkriminalität exponentiell zugenommen und stellt Unternehmen und private Nutzer vor erhebliche Probleme, die oft zu finanziellen oder rufschädigenden Folgen führen. Tatsächlich wird geschätzt, dass die durch Cyberkriminalität generierten Einnahmen mittlerweile die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt hinter den USA und China darstellen.
Was können Sie tun, um sich zu schützen?
Da niemand von Natur aus vor den Gefahren der Cyberkriminalität sicher ist, gibt es einige Schritte, die Sie unternehmen können, um die Risiken zu mindern und hoffentlich unerwünschte Datenverletzungen oder -verluste zu verhindern. Wenn Sie mehr über Data Loss Prevention (DLP) erfahren möchten, schauen Sie sich diesen Artikel auf der Website von Proofpoint an, um weitere Informationen zu erhalten.
Aktualisieren Sie regelmäßig jegliche Software mit empfohlenen Patches oder Upgrades
Eine der häufigsten Möglichkeiten für Hacker, sich Zugang zu Ihren privaten Informationen zu verschaffen, sind veraltete Softwareversionen. Daher sollten Sie all Ihre Apps regelmäßig aktualisieren. Softwarehersteller befinden sich in einem ständigen Kampf mit Cyberkriminellen und alle Top-Programme werden akribisch überwacht und aktualisiert, um das Risiko von Angriffen zu reduzieren.
Die meisten Anwendungen aktualisieren sich automatisch. Dennoch ist es wichtig, dass Sie auch manuell regelmäßig überprüfen, ob neuere Versionen verfügbar sind. Bei den meisten Programmen finden Sie die Versionsinformationen in der Regel unter dem Programmnamen oder unter dem Link "Datei" in der oberen Symbolleiste. Hier können Sie normalerweise manuell nach neuen Updates Ausschau halten.
Investieren Sie in einen stabilen und zuverlässigen VPN-Dienst
Heutzutage gibt es unzählige Optionen, wenn es um VPNs geht, von kostenlosen Diensten bis hin zu Premium-Diensten im Abomodell. Ein VPN – oder Virtual Private Network – stellt eine sichere Verbindung zwischen Ihrem Gerät (Handy, Tablet, Laptop oder Desktop) und dem Internet her und macht Sie für potenzielle Hacker unsichtbar. Ein VPN tarnt ebenso Ihre Internetnutzung und die Seiten, die Sie besuchen.
Trainieren und schulen Sie Ihr Personal
Leider beweist die Forschung, dass der Mensch das schwächste Glied ist, wenn es um Computersicherheit geht, und eine große Anzahl von ansonsten vermeidbaren Datenschutzverletzungen wird durch die Unwissenheit der Mitarbeiter oder eine laxe Einstellung zu den Gefahren im Internet verursacht.
Daher sollten Sie sich die Zeit nehmen, Ihre Mitarbeiter zu schulen – möglicherweise sogar in Form von Fortbildungen, um die Gefahren der Online-Sicherheit zu verstehen und die Risiken zu mindern. In den meisten Fällen sind Sicherheitskompromittierungen durch Mitarbeiter gänzlich unbeabsichtigt – aber das spielt kaum eine Rolle, wenn Sie dennoch in Probleme geraten, also schulen Sie Ihre Mitarbeiter.
Teilen Sie die Daten Ihres Unternehmens auf, verwenden Sie Verschlüsselung – und machen Sie regelmäßig Backups
Eine alarmierende Anzahl von Unternehmen gewährt ihren Mitarbeitern pauschalen Zugriff auf alle Unternehmensdaten, obwohl die meisten Mitarbeiter in Wirklichkeit nur eine ausgewählte Anzahl von Dateien für ihre Arbeit benötigen. Anstatt einfach jedem Mitarbeiter Zugriff auf alle Unternehmensdaten zu geben, sollten Sie darüber nachdenken, die Zugriffsrechte Ihrer Daten aufzuteilen. Es ist zum Beispiel sehr unwahrscheinlich, dass ein Rezeptionist jemals Zugriff auf Ihre Buchhaltungsdaten benötigt. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern stattdessen nur eingeschränkte Rechte zu Ihren sensibelsten Daten.
Außerdem sollten Sie Ihre wichtigsten Dateien verschlüsseln – und unbedingt regelmäßige Backups von Dateien erstellen. Heutzutage gibt es zahlreiche Online-Backup-Dienste, mit denen Sie all Ihre wichtigen Daten automatisch und oft in Echtzeit kopieren können.
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