Die E-Auto-Verkäufe ziehen europaweit an. Trotzdem bleiben die Batterie-Pkw in der Nische.
Die Zahl der Elektroautos in der Europäischen Union ist in der ersten Hälfte 2015 kräftig gewachsen, allerdings weiterhin auf niedrigem Niveau. Insgesamt wurden laut dem Branchenverband ACEA 52.889 Pkw mit reinem Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb neu zugelassen, 78,4 Prozent mehr als von Januar bis Juli 2014. Größter Einzelmarkt war Großbritannien mit 14.838 Neuzulassungen (plus 262 Prozent) vor Frankreich mit 10.427 neuen E-Pkw (plus 110 Prozent), gefolgt von Deutschland mit 9.653 Modellen (plus 66 Prozent).
Insgesamt bleibt der Anteil von E-Autos am Pkw-Markt jedoch gering; seit Jahresbeginn wurden EU-weit 7,2 Millionen Pkw aller Antriebsarten neu angemeldet. Auch die übrigen alternativen Antriebe bleiben in der Nische. Die Zahl der neuen Hybridautos ohne Plug-in-Technik wuchs um 21,6 Prozent auf 109.481 Einheiten, Erd- und Autogas-Modelle legten um 13,6 Prozent auf 136.093 Einheiten zu.