Der drittgrößte Automobilzulieferer setzt auf E-Mobilität und fasst dafür schon mal zusammen, was er kann.
Der Automobilzulieferer ZF setzt künftig verstärkt auf E-Mobilität. Ab 2016 bündelt das Unternehmen seine Elektro-Aktivitäten im bisherigen Stoßdämpferwerk in Schweinfurt. Den Kern der neuen Division E-Mobility bilden die Geschäftsfelder Elektronische Systeme und Elektrische Antriebstechnik.
,,Die Elektromobilität wird kommen - vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Emissionen von Autos vielleicht sogar schneller als gedacht", erklärte der ZF-Vorstandsvorsitzende Stefan Sommer, die Maßnahme. Wie sich ZF die elektrische Zukunft vorstellt, konnte man auf der IAA sehen. Das Smart Urban Vehicle wird von Radnabenmotoren angetrieben und kann dank eines maximalen Lenkeinschlags von 75 Grad fast auf der Stelle wenden.
Bisher ist ZF der breiteren Öffentlichkeit im Automobilbereich vor allem als Zulieferer von Getrieben bekannt. So stammt beispielsweise das BMW-Achtgang-Automatikgetriebe von ZF. Die zugehörigen Hybridkomponenten liefern die Friedrichshafener ebenfalls.