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LKA-Tipps fürs sichere Surfen

  • Lars Wallerang/cid
  • In TECHNOLOGIE
  • 26. Juli 2018, 14:14 Uhr

Das Landeskriminalamt (LKA) und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz raten zu regelmäßigen Updates, um die Sicherheit des Smartphones zu gewährleisten.


Das Landeskriminalamt (LKA) und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz raten zu regelmäßigen Updates, um die Sicherheit des Smartphones zu gewährleisten. "Das Betriebssystem sollte stets aktuell gehalten werden", so Michael Gundall, Telekommunikationsexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "Regelmäßige Updates sind der beste Schutz gegen Schadsoftware, denn die meisten Schadprogramme nutzen Sicherheitslücken. Diese können durch ständige Aktualisierungen geschlossen werden."

Die Bildschirmsperre am Smartphone darf niemals fehlen. Sie sollte nur mit Passwort oder PIN zu öffnen sein. Unsicherer sind Sperren durch Wischmuster. Aber auch ein Muster ist besser als gar keine Bildschirmsperre. Wer sich nicht zu einer PIN durchringen kann, sollte zumindest ein möglichst kompliziertes Muster wählen und die Anzeige der Linien ausblenden.

Wer das Android-Betriebssystem nutzt, kann problemlos Apps aus dem offiziellen Google-Play-Store, aber auch aus vielen anderen Quellen herunterladen. Die meisten Schadprogramme für Android-Geräte stammen aus alternativen Quellen. Nutzer sollten bei solchen Quellen daher besonders vorsichtig sein. Bei Smartphones mit iOS-Betriebssystem können Apps aus anderen Quellen nicht einfach herunter geladen werden.

Links in unaufgefordert zugesendeten Nachrichten von unbekannten Absendern sollten nicht angeklickt werden. Gleiches gilt für Fenster, die sich unerwartet öffnen und Werbung oder seltsame Meldungen enthalten. Unseriöse Anbieter versuchen auf diesem Weg, kostenpflichtige Abos unterzuschieben. Daher raten die Experten, die Mobilfunkabrechnung regelmäßig auf unklare Positionen zu prüfen. Präventiv könne eine Drittanbietersperre eingerichtet werden, die gegen solche Machenschaften schützt.

Vorsicht ist auch bei ungesicherten WLAN-Verbindungen geboten. Hier besteht die Gefahr, dass man belauscht wird. Abhilfe schaffen Sicherheits-Apps, die eine gesicherte VPN-Verbindung (Virtual Private Network) herstellen. Um derweil den Schaden im Falle eines Verlustes oder Diebstahls des Smartphones auf ein Minimum zu reduzieren, sollten für das Gerät folgende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden:

Die Daten müssen regelmäßig gesichert werden. "Für Androidnutzer empfiehlt es sich, eine "Diebstahl-App" zu installieren", so Gundall. Kommt das Smartphone abhanden, kann es aus der Ferne geortet, die persönlichen Daten gelöscht und das Gerät gesperrt werden. iOS liefert einen derartigen Service bereits mit.

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