Wegen der Tötung seiner Geliebten ist ein Mann in Trier zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht in der rheinland-pfälzischen Stadt sprach den 35-Jährigen des Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
Wegen der Tötung seiner Geliebten ist ein Mann in Trier zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht in der rheinland-pfälzischen Stadt sprach den 35-Jährigen am Mittwoch des Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Kammer folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung plädierte auf eine Verurteilung wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren.
Laut Anklage hatte der Mann, der in einer Gemeinde im Landkreis Trier-Saarburg lebte, eine außereheliche Affäre mit einer 28-Jährigen. Diese beendete er am 4. Juni 2025 telefonisch, woraufhin die Verlassene seiner Schwägerin kompromittierende Fotos schickte. Diese forderte den Mann daraufhin auf, sich seiner Ehefrau gegenüber zu erklären.
Unter dem Vorwand einer Aussprache lockte der Angeklagte die 28-Jährige daraufhin am selben Tag in sein Auto und fuhr mit ihr zu einem Parkplatz an einer Landstraße. Dort schoss er laut Staatsanwaltschaft unvermittelt auf die wehrlose Frau. Sie erlag ihren Verletzungen noch vor Ort.
Die Leiche der Frau wurde von einem vorbeifahrenden Autofahrer gefunden. Einen Tag später wurde der Mann im Saarland festgenommen.
