Ein bereits für tot gehaltener Seemann ist nach einer Suchaktion in der Elbmündung vor Cuxhaven lebend an Bord seines Schiffes entdeckt worden. Das meldete die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Nähere Angaben gab es zunächst nicht.
Ein bereits für tot gehaltener Seemann ist nach einer Suchaktion in der Elbmündung vor Cuxhaven lebend an Bord seines Schiffes entdeckt worden. Das berichtete die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen am Mittwoch. Demnach kam die Information von der Polizei im schleswig-holsteinischen Kiel. Der Tanker, zu dessen Besatzung der 29-Jährige gehört, fuhr inzwischen durch den Nord-Ostsee-Kanal. Weitere Angaben waren zunächst nicht verfügbar.
Nach Angaben eines Sprechers der DGzRS wurde der vermisste Seemann an den Rettungsdienst an Land übergeben, weitere Informationen lagen auch bei der Organisation nicht vor. Nach dem vermeintlich über Bord gegangenen Crewmitglied des Tankers "Songa Pearl" war am Sonntag mit Seenotrettungskreuzern, Behördenschiffen und einem Hubschrauber gesucht worden. Dabei wurde auch ein Rettungsweste mit Blinklicht gefunden, die eindeutig dem fraglichen Schiff zugeordnet wurde.
Die großangelegte Suchaktion war am Sonntag nach etwa sieben Stunden ergebnislos eingestellt worden. Die Temperatur des Meerwassers liegt laut DGzRS derzeit bei nur einem Grad, Menschen können darin nur sehr kurze Zeit überleben. Nach früheren Angaben befand sich die "Songa Pearl" auf dem Weg von Antwerpen nach Danzig. Nachdem der Seemann vermisst wurde, schlug die Schiffsführung in der Elbmündung Alarm.
