Verbraucher

Zink oder Eiweißgetränke: Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln stark gestiegen

img
Nahrungsergänzungsmittel Bild: AFP

Vitamin C, Zink oder Eiweißgetränke: Die Produktion solcher Nahrungsergänzungsmittel ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Von 2019 bis 2025 legte die Menge um rund 48 Prozent auf rund 24.000 Tonnen zu.

Vitamin C, Zink oder Eiweißgetränke: Die Produktion solcher Nahrungsergänzungsmittel ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Von 2019 bis 2025 legte die Menge um rund 48 Prozent auf rund 24.000 Tonnen zu, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mit. Der Wert der Produkte stieg noch stärker - er wuchs im Vergleich zu 2019 um mehr als das Doppelte.

Die Zahl der Unternehmen, die Nahrungsergänzungsmittel herstellen, erreichte 2025 einen neuen Höchststand, es waren 72. Die Produkte wie Calcium- oder Magnesium-Brausetabletten, Johanniskrautdragees, eiweißhaltige Trinknahrung und Kieselerde oder Zink-Hefe-Kapseln werden seit 2019 gesondert von der Statistik erfasst.

Nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands greift in Deutschland etwa ein Drittel der Erwachsenen regelmäßig zu Nahrungsergänzungsmitteln - ohne dass eine Unterversorgung mit Nährstoffen vorliegt. Die Verbraucherschützer warnen, dass viele Produkte bei amtlichen Lebensmittelkontrollen immer wieder durchfallen, etwa wegen unzulässiger Gesundheitsversprechen, gesundheitlich fragwürdiger Inhaltsstoffe und teilweise viel zu hoher Dosierungen.

STARTSEITE