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Bollywood, Ayurveda, Goa – das verbindendie meisten mit Indien. Doch das Land mit seiner Jahrtausende alten Geschichte und Tradition hat so viel mehr zu bieten. Abseits der typischen Touristenziele finden sich Plätze voller Romantik, Ruhe und Abenteuer.
Warum gerade Indien?
Indien ist märchenhaft romantisch. Man fühlt sich sofort in die orientalische Märchenwelt versetzt mit ihren fantastischen Abenteuern und großen Liebesgeschichten.Viele, die Indien bereisen, verlieben sich in dieses bunte, lebensfrohe und facettenreiche Land.
Indien ist sinnlich. Es ist das Land des Kamasutras, der Lehre vom Leben und der Liebe, und das Land von Yoga und Ayurveda, welche auf die Einheit von Körper, Sinnen, Verstand und Seeleausgerichtet sind und uns Entschleunigung lehren.
Indien ist faszinierend vielfältig. Der Subkontinent, der sich zwischen Arabischem Meer und Indischem Ozean, zwischen Himalaya und Cap Comorin erstreckt, ist kulturell wie landschaftlichunglaublich facettenreich. Vier große Religionen haben hier ihren Ursprung und unzählige Tempel, Heiligtümer und Moscheenhinterlassen. In den Großstädten Neu-Delhi, Bengaluru und Kalkutta boomt die Wirtschaft, während in den unzähligen Dörfern im Hinterland die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Die Landschaftsvielfalt reicht vom majestätischen Himalaya-Gebirge über dichten Dschungel und einsame Traumstrände bis zur kargen Wüste Thar und bietet unzählige Möglichkeiten für einen unvergesslichen Traumurlaub.
Backpacking oder geführte Rundreise?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Indien zu bereisen. Wer möglichst viel vom Land sehen will, sollte sich für eine Rundreise entscheiden. Die kann man als Rucksacktourist selbst organisieren oder als Komplettangebot mit Reiseleitung buchen. Eine geführte Indien Rundreise wie von studienreisen.de ist grundsätzlich die sicherere Variante, da man nie alleine unterwegs ist. Die Komplettangebote sind gut organisiert und führen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, haben aber auch den ein oder anderen Geheimtipp im Gepäck. Trotzdem ist auch eine Rucksacktour auf eigene Faust lohnenswert, gerade weil man ungebunden und flexibel ist. Allerdings sollte man gut vorbereitet sein und sich an Vorsichtsmaßnahmen von Behörden und der deutschen Botschaft halten. Denn Indien ist für Touristen, die allein unterwegs sind, nicht überall ungefährlich.
Was muss man in Indien gesehen haben?
Der Facettenreichtum Indiens kann einen schon einmal überfordern und bei den vielen Attraktionen übersieht man mitunter das eine oder andere versteckte Highlight. Paare, die Indien bereisen, sollten diese Must-have-seens auf jeden Fall auf ihrer Liste haben, um einen ersten kleinen, aber feinen Eindruck von der Vielfalt des Landes zu bekommen:
- Neu-Delhi
In der Hauptstadt landen die meisten Touristen, um ihre Indien Rundreise zu beginnen. Bevor man diese beginnt, sollte man sich mindestens einen Tag Zeit für Neu-Delhi nehmen. Hier wird der Facettenreichtum Indiens nämlich bereits deutlich. Mit den Zeugnisse der wechselhaften Geschichte Indiens wie das Regierungsgebäude, das einst das Zentrum britischer Kolonialherrschaft darstellte, oder das Gandhi Smriti, Mahatma Gandhis letztem Wohnsitz. Unterschiedlichste Gotteshäuser wie dieJamiaMasjid-Moschee, Indiens größte Moschee, oder das Bahai House ofWorship, der spektakuläreTempel in Lotusform der Bahai Religion, zeugen von der Religionsvielfalt.
- Jodhpur
Jodhpur in der Wüste Thar trägt den Beinamen die blaue Stadt. Dies hat sie den in hellblauer Farbe gestrichenen Häusern zu verdanken, die das Stadtbild dominieren. Das mittelalterliche Mehrangarh Fort thront wachsam über der Stadt, und auch der Altstadt-Markt mit seinen Gewürzständen ist einen Besuch wert. In Jodhpur kann man die Gewürze gleich bei einem Kochkurs ausprobieren.
- TajMahal
Ein Muss für Paare auf einer Indien Rundreise ist das TajMahal in Agra, denn das Mausoleum ist das Symbol einer großen Liebe. Großmogul Shah Jahan ließ es 1631 für seine verstorbene EhefrauMumtazMahal errichten.
- Khajuraho
Der Tempelbezirk der Stadt ist vor allem für seine erotischen Kamasutra-Darstellungen aus dem 10. bis 12. Jahrhundert bekannt. Die Tempel sind aber auch architektonisch interessant. Die Entwicklung von den einfachen aus Lehm und Stein errichteten Tempeln aus der Frühzeit bis zu den komplexen Tempeln mit ihren hohen Shikhara-Türmen lässt sich an ihnenauf engstem Raum nachvollziehen. Khajuraho ist damit ein eindrucksvolles Zeugnis für mehr als 200 Jahre indische Baukunst.
- Udaipur
Die Stadt in Rajastan liegt am idyllischen See Pichholaund gilt als romantischste Stadt Indiens. Sie wird oft als Venedig des Ostens bezeichnet.
- Dal-See
Der Dal-See liegt im Gebiet Kaschmir, eingebettet im Himalaya. Die Gegend ist so malerisch schön, dass sie den Beinamen „Paradies auf Erden“ trägt. Am schönsten wohnt man hier auf einem Hausboot.
Indiens unentdeckte Seiten
Während einer klassischen Indien Rundreise mit Reiseleitung besucht man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Einige unentdeckte Ecken stehen nicht auf jeder Reiseroute, sind aber unbedingt einen Besuch wert.
Ruhe finden an einsamen Traumstränden
Goa ist das Paradies von gestern. Denn inzwischen ist das einstige Aussteigerparadies zur Touristenhochburg geworden. Das Paradies von heute heißt Nordkerala, genauer gesagt Malabar. Hier am Arabischen Meer finden sich Traumstrände, die von den Touristenmassen noch unentdeckt sind. Ein zusätzliches Zuckerl: Die üppig mit tropischen Pflanzen gesäumten Lagunen der Backwaters, die zu romantischen Bootstouren einladen. Malabar ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Hügel von Wayanad mit ihren Teeplantagen und frei lebenden Elefanten.
Abenteuer pur:Safari im indischen Kanha-Nationalpark
Für Abenteuerlustige ein Highlight, ist eine Tiger-Safar im Kanha-Nationalpark.Ob sich der König des Dschungels tatsächlich zeigt, wird allerdings nicht garantiert. Denn die Pirschfahrten entsprechen dem sanften Tourismus und berücksichtigen die Regeln des Tierschutzes. Safaris sind nur in bestimmten Zonen und nur auf ausgewiesenen Pisten erlaubt, damit die Tiere nicht gestört werden und sich ihr Bestand erholen kann. Neben 90 Tigern leben Axishirsche, Gaure, Hirschantilopen und Leoparden im Nationalpark.
Natur erleben im indischen Märchenwald
Verschlungene Baumwurzeln, Riesenfarne, duftende Blüten und grüne Hügel soweit das Auge reicht. Der Bundesstaat Meghalaya ist ein Paradies für Aktivurlauber und Naturliebhaber – und für Romantiker. Der Wald gleicht hier einem verwunschenen Märchenwald. Das liegt auch an den ungewöhnlichen Bauwerken: Den lebenden Brücken. Das Volk der Khasi lässt die Wurzeln von Gummibäumen so über das Wasser wachsen, dass stabile Brücken entstehen. Die Fertigungskunst wird von Generation zu Generation weitergegeben, so dass immer mehr dieser Brücken entstehen. Das Wurzelgeflecht wirkt ebenso faszinierend wie märchenhaft.
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