Hoverboards sind zugegebenermaßen keine Innovation. Insbesondere in den USA erfreuen sie sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Nun schwappt der Trend auch nach Deutschland über und findet jeden Tag neue Anhänger. Dass dieser Trend dermaßen aufflackert, ist in erster Linie dem Umstand zu verdanken, dass Hoverboards eine flexible und umweltfreundliche Alternative darstellen.
Was sind Hoverboards?
Der Begriff Hoverboard setzt sich zunächst aus den Wörter Hover und Board zusammen. Während Hover mit schweben übersetzt werden kann, bedeutet Board schlicht Brett. Somit kann es zu Deutsch auch ohne Weiteres als Schwebebrett bezeichnet werden, wenngleich die tatsächliche Funktion ein wenig davon abweicht. Vielmehr leitet sich der Name von der Tatsache ab, dass man mit einem Hoverboard aufgrund der geringen Geräuschentwicklung gefühlt über den Asphalt schwebt.
Angetrieben werden Hoverboards durch die Verlagerung des Körpergewichts. Wird das Gewicht nach vorne verlagert, so registriert das Board die Verlagerung und treibt die seitlich angebrachten Räder mithilfe eines Motors an. Dabei liegt die maximale Geschwindigkeit je nach Modell bei etwa 15 bis 20 km/h. Dies sorgt dafür, dass die kleinen Flitzer nicht nur dem Spaß dienen, sondern tatsächlich für eine effiziente Fortbewegung geschaffen sind. Sobald die Verlagerung in die entgegengesetzte Richtung erfolgt, bremst das Board ab. Die Lenkung geht ebenfalls leicht von der Hand, da auch für Richtungsänderung kleine Gewichtsverlagerungen in die gewünschte Richtung ausreichen.
Die größten Unterschiede finden sich im Bereich der Radgröße sowie des Gewichts. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Hoverboard zu kaufen, sollte diese Aspekte berücksichtigen. Bei Bedarf hilft es auch auf Testberichte zurückgreifen, da viele Hoverboards in der Praxis schlecht abschneiden. So gibt es Ausführungen, die spezifisch für unwegsames Gelände konzipiert wurden und Räder mit bis zu zehn Zoll aufweisen. Innerorts ist diese Radgröße hingegen hinderlich. Hier kommen kleinere Ausführungen ins Spiel, die im Alltag leichter zu verstauen sind und weniger Gewicht mit sich bringen. Während kleinere Modelle lediglich acht Kilogramm wiegen, können robuste Ausführungen bis zu zwölf Kilogramm schwer sein. Alltagstauglich sind sie daher aber allesamt.
Sicherheit geht vor
Hoverboards sind je nach Qualität sehr günstige Alternativen zu herkömmlichen Verkehrsmitteln und selbst zu Fahrrädern. Dennoch sollte die Sicherheit immer im Vordergrund stehen. Zunächst gilt es daher darauf zu achten, dass das Hoverboard TÜV geprüft ist und weitere Sicherheitszertifikate aufweist. Ferner hat auch das Fahrgefühl einen großen Einfluss auf die Sicherheit im öffentlichen Verkehr. Aus diesem Grund ist es ratsam, nach Möglichkeit unterschiedliche Modelle zu testen und zu schauen, auf welchem es sich besonders gut fährt. In erster Linie geht es hierbei um die Kontrolle. Ist diese nicht ausreichend vorhanden, fährt immer ein gewisses Risiko mit. Ausführliches Testen lohnt sich daher in jedem Fall.
In puncto Sicherheit gibt es weitere Eigenschaften, die gute Hoverboards von weniger guten unterscheiden. Für maximale Sicherheit sollte ein Hoverboard mit LEDs ausgestattet sein. Des Weiteren können hochwertige Modelle mit einer App verknüpft werden. Diese dient primär dazu, um das Hoverboard auf mögliche Fehler zu überprüfen. Doch bieten etwaige Apps zudem die Möglichkeit, unterschiedliche Parameter des Boards anzupassen. Auf diese Weise lässt sich die Höchstgeschwindigkeit regulieren und mit welcher Antriebskraft sich das Board in Bewegung setzen soll.
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