Reisen

Interessante Ausflugsziele rund um Berlin

  • Redaktion
  • In REISEN
  • 6. April 2026
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Foto von Sandip Roy auf Unsplash

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Die Bundeshauptstadt ist immer eine Reise wert. Wem aber der Trubel der Metropole zu viel wird, dem stehen verschiedene Optionen für Ausflüge offen. Man kann einen Mietwagen für Berlin buchen und ist in rund einer halben Stunde aus der Stadt heraus und an einem anderen interessanten Ort.

Potsdam: Historische Residenzstadt

Je nachdem, wo in Berlin man startet, erreicht man Potsdam binnen 30 bis 40 Minuten. Die brandenburgische Stadt ist deutschlandweit bekannt für ihre vielen Schlösser – allen voran Schloss Sanssouci, die einstige Sommerresidenz der preußischen Könige. Die umgebende Parkanlage ist rund 300 Hektar groß und beherbergt weitere imposante Bauwerke wie das Neue Palais, das Belvedere auf dem Pfingstberg und das Schloss Charlottenhof. Auch kleinere Gebäude wie das Chinesische Haus, die Neptungrotte und der Freundschaftstempel sind sehenswert. Ein Spaziergang durch den Park Sanssouci kann gut und gerne 3 Stunden dauern, der Eintritt zum Park ist im Gegensatz zu den Schlössern kostenlos.

Daneben ist ein Besuch in der historischen Innenstadt von Potsdam interessant. Vor allem das Holländische Viertel ist lohnenswert, weil es dort 134 Häuser aus Ziegelsteinen zu bewundern gibt. In den Gebäuden sind unter anderem kleine Läden, Galerien, Cafés und Restaurants untergebracht, was das Holländische Viertel zu einem spannenden Ausflugsziel für Touristen macht.

Wannsee: Berlins Naherholungsgebiet

Im Südwesten von Berlin befindet sich ein idyllisches Gebiet mit verschiedenen Seen und Wälder: der Stadtteil Wannsee. Vom Zentrum Berlins dauert die Autofahrt nach Wannsee etwa 25 bis 30 Minuten. Seinen Namen verdankt der Stadtteil dem Großen Wannsee. Sehr beliebt ist der See vor allem durch das Strandbad Wannsee, bei dem es sich um eines der größten Freibäder an einem Binnengewässer in ganz Europa handelt. Der Sandstrand ist fast 1,3 Kilometer lang und kostet Eintritt. Zudem gibt es rund um den Großen Wannsee verschiedene kostenlose Zugänge zum Baden, die allerdings nicht überwacht sind. Außerdem ist an manchen Stellen der Zugang zum Wasser durch Wurzeln und Steine erschwert. Mit ein wenig Glück genießt man dort allerdings mehr Ruhe als am Strandbad, weil es nur wenige Badegäste gibt.

Neben dem Baden empfiehlt sich in Wannsee auch ein Spaziergang durch den Westlichen Düppeler Forst. In dem Waldgebiet brüten verschiedene Vogelarten, die man bei einem Ausflug eventuell beobachten kann. Die Wanderwege durch den Düppeler Forst sind leicht begehbar und für Personen jedes Fitness-Levels gut zu bewältigen.

Havelchaussee: Malerisch durch Berlins Westen

Die Havelchaussee gilt als eine der schönsten Panoramastraßen Deutschlands. Sie zieht sich rund 10 Kilometer durch den Westen Berlins und verläuft vom Grunewaldturm bis nach Wannsee. Bereits vom Grunewaldturm hat man einen schönen Blick über die Havel. Gegen Eintritt kann man die 204 Stufen auf die 36 Meter hohe Aussichtsplattform des Turmes nehmen. Durch den Grunewald schlängelt sich die Havelchaussee durch enge Kurven und dicht bewachsene Wälder. Dabei öffnet sich der Blick immer wieder zur Havel. Verschiedene Parkbuchten ermöglichen kurze Stopps für Fotos, kleine Spaziergänge oder den Ausblick in die Natur. Am frühen Morgen lohnt sich die Tour am meisten, weil die Havelchaussee dann noch nicht allzu befahren ist. Auch abends ist die Straße interessant, weil sich dann die untergehende Sonne in der Havel spiegelt und für schöne Lichteffekte sorgt.

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