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Absatz bei Porsche im ersten Halbjahr um 16 Prozent zurückgegangen

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Neuwagen von Porsche Bild: AFP

Beim Sportwagenbauer Porsche ist der Absatz im ersten Halbjahr stark zurückgegangen: Er schrumpfte im Vorjahresvergleich um rund 16 Prozent auf rund 122.000 Autos, wie die VW-Tochter am Donnerstag mitteilte.

Beim Sportwagenbauer Porsche ist der Absatz im ersten Halbjahr stark zurückgegangen: Er schrumpfte im Vorjahresvergleich um rund 16 Prozent auf rund 122.000 Autos, wie die VW-Tochter am Donnerstag mitteilte. Wesentliche Gründe seien das Produktionsende des Modells 718 mit Verbrennungsmotor, die starke Nachfrage nach dem elektrischen Macan im Vorjahreszeitraum sowie entfallene Steuervergünstigungen für E- und Hybridautos in den USA.

In China brach der Absatz sogar um ein Drittel ein. In der Volksrepublik lieferte Porsche 14.500 Autos aus, das waren 32 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Ein Grund sei das "weiterhin herausfordernde Marktumfeld" in China, erklärte das Unternehmen. 

In Nordamerika ging der Absatz um 13 Prozent zurück. Dennoch blieb die Region mit knapp 38.000 Auslieferungen im ersten Halbjahr an der Spitze, wie Porsche weiter mitteilte. Im Heimatmarkt Deutschland lieferte das Unternehmen knapp 15.000 Autos aus, sechs Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Deutschlands Autobauer sind in der Krise. Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) macht dafür vor allem die im internationalen Vergleich schlechten Standortbedingungen in Deutschland und Europa verantwortlich. Dazu kommen die Folgen des Iran-Kriegs - die hohen Energiepreise steigern nicht nur die Unternehmenskosten, die aus dem Konflikt resultierende Unsicherheit führt zur Konsumzurückhaltung nicht nur in Deutschland.

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