US-Präsident Donald Trump hat trotz der Niederlage seiner Republikaner bei den Kongresswahlen, die ihm zufolge im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg steht, eine Entlassung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ausgeschlossen.
Trotz der Niederlage seiner Republikaner bei den Kongresswahlen hat US-Präsident Donald Trump eine Entlassung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ausgeschlossen. "Nein, ich denke, er macht einen sehr guten Job", sagte Trump am Mittwoch auf die Frage eines Journalisten, ob er erwäge Hegseth auszutauschen. Der Pentagon-Chef ist ein entschiedener Befürworter des Iran-Krieges.
Trump betonte erneut, seine Republikaner hätten die Wahl unter anderem wegen des Iran-Krieges verloren. Dieser habe die Benzin-Preise "kurzzeitig ein bisschen erhöht", räumte der Präsident ein. Gleichzeitig schränkte Trump ein: "Wenn ich es noch einmal tun müsste, müsste ich es wieder tun." Langfristig sei dies die einzige Möglichkeit: "Man kann nicht zulassen, dass der Iran eine Atombombe hat."
Angesichts der neuen Mehrheit der Demokraten in Senat und Repräsentantenhaus warnte Trump diese davor, ein neues Amtsenthebungsverfahren gegen ihn zu starten: "Ich denke, es würde die Demokratische Partei zerstören, wenn sie das täten", sagte er . Zudem gebe es "keinen Grund", ihn des Amtes zu entheben.
Die Demokratische Partei hatte bei den Kongresswahlen am Dienstag einen triumphalen Sieg eingefahren und Präsident Trump damit eine schwere Niederlage zugefügt: Die Oppositionspartei konnte Trumps Republikanern die Mehrheit sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus entreißen. Damit können die Demokraten Trump das Regieren in seinen verbleibenden zwei Amtsjahren erheblich erschweren.
