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Hubig zu Gesetz gegen K.O.-Tropfen: Täter müssen hart bestraft werden

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  • In POLITIK
  • 6. November 2026, 09:56 Uhr
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Stefanie Hubig Bild: AFP

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat die geplante Strafverschärfung bei Sexual- und Raubdelikten mit K.O.-Tropfen als 'ganz klares Signal' an die Täter begrüßt. Es sei wichtig, dass die Täter 'angemessen und hart bestraft werden', sagte sie.

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat die geplante Strafverschärfung bei Sexual- und Raubdelikten mit K.O.-Tropfen als "ganz klares Signal" an die Täter begrüßt. Es sei "wichtig, dass die Täter, die solche Taten begehen, dann eben auch angemessen und hart bestraft werden", sagte Hubig am Freitag im RBB Inforadio. "Das macht schon einen Unterschied, ob sie mit mindestens drei Jahren Gefängnis rechnen müssen oder mit mindestens fünf."

Die geplante Mindeststrafe von fünf Jahren sei fast doppelt so hoch wie die aktuelle Mindeststrafe. Der Gesetzentwurf dazu, den der Bundestag am Vormittag beschließen soll, helfe zwar nicht alleine, räumte Hubig ein. Er sei aber "auch ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen sexuelle Gewalt". Darüber hinaus brauche es mehr Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema.

Sexual- und Raubdelikten, bei denen die Täter K.O.-Tropfen einsetzen, sollen künftig mit mindestens fünf Jahren Haft geahndet werden. Dazu sollen K.O.-Tropfen neben Waffen und gefährlichen Werkzeugen künftig ebenfalls als gefährliche Tat-"Mittel" im Strafgesetzbuch gelten. 

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