An einem Grenzübergang zwischen Tschechien und Deutschland haben Bundespolizisten ein Auto mit rund 400 Böllern aus dem Verkehr gezogen. Wie die Bundespolizei München am Freitag mitteilte, stammten die Böller von einem grenznahen Markt in Tschechien.
Bundespolizisten haben in Bayern den Schmuggel von rund 400 illegalen Böllern über die deutsch-tschechische Grenze verhindert. Sie fanden die Feuerwerkskörper am Mittwoch im Auto einer 43-Jährigen aus dem Landkreis Bamberg, wie die Bundespolizei am Freitag in München mitteilte. Darunter seien Fälschungen von minderer Qualität gewesen, aus denen bereits Zündpulver austrat.
Andere Böller seien erlaubnispflichtig gewesen, teilten die Beamten weiter mit. Die am Grenzübergang Schirnding kontrollierte Autofahrerin gab an, die Pyrotechnik auf einem grenznahen Markt in Tschechien gekauft zu haben. Gegen sie läuft nun ein Verfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, die Böller wurden beschlagnahmt. Die Bundespolizei warnte vor der Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper. Diese würden oft "unkontrollierbar" abbrennen.
