Bei einem der sechs Todesopfer des mutmaßlich rechtsextremen Schusswaffenangriffs in Krakau handelt es sich nach polnischen Behördenangaben um eine Österreicherin. In der berühmten Altstadt hatte am Samstag ein 24 Jahre alter Mann um sich geschossen.
Bei einem der sechs Todesopfer des Schusswaffenangriffs in Krakau handelt es sich nach polnischen Behördenangaben um eine Österreicherin. "Ich kann bestätigen, dass die 51-jährige Frau, die das sechste Opfer dieses Angriffs ist, eine österreichische Staatsangehörige ist", sagte der Gouverneur der Region Malopolska am Sonntag vor Journalisten.
Bei einem getöteten britischen Staatsbürger handelt es sich seinen Angaben zufolge um einen 32-jährigen Mann. Die vier weiteren Opfer sind demnach Polinnen und ein Pole.
In der berühmten Altstadt von Krakau hatte am Samstag ein 24 Jahre alter Mann um sich geschossen, die sechs Menschen getötet und mindestens 15 weitere verletzt. Unter den 15 Verletzten sind den Behörden zufolge fünf Nicht-Polen, die nach Informationen der Nachrichtenagentur PAP aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Portugal und Russland kommen.
Nach Angaben von Innenminister Marcin Kierwinski ist der Schütze von "rechtsextremen Ideologien fasziniert". In seiner Wohnung wurden laut Polizei die Leichen seiner Eltern und einer Schwester gefunden. Der Mann wurde bei seiner Flucht lebensgefährlich verletzt und am Sonntag weiter im Krankenhaus behandelt.
Papst Leo XIV. äußerte während seiner Südamerika-Reise sein Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer. Er fühle sich mit den Getöteten und ihren Familien verbunden, erklärte er in einem Brief an den Erzbischof von Krakau.
