In Brüssel wird am Donnerstag (ab 14.00 Uhr) das Urteil gegen den als 'Ausbrecherkönig' bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet. Ferrara wird vorgeworfen, einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben.
In Brüssel wird am Donnerstag (ab 14.00 Uhr) das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara wegen eines geplanten Raubüberalls in Bochum erwartet. Ferrara wird vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen bewaffneten Überfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt, das Urteil wurde mehrfach verschoben.
Die Angeklagten wurden im Februar 2025 im belgischen Eupen nahe der Grenze zu Deutschland festgenommen. Bei Durchsuchungen wurden Sturmgewehre, Granaten und Sprengstoff gefunden. Ferrara war in Frankreich wegen mehrerer Raubüberfälle und versuchten Mordes sowie wegen zweier Gefängnisausbrüche zu Haftstrafen verurteilt worden. 2003 befreite ihn ein zehnköpfiges Kommando mit Raketenwerfern aus einer Haftanstalt im Großraum Paris, während Ferrara selbst die Gitter seiner Zelle sprengte.
